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VS-Verlag

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Hrsg.: Rössel, Jörg / Otte, Gunnar Lebensstilforschung Aus der Reihe: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Sonderhefte 2012. 458 S. mit 15 Abb. Br. ISBN: 978-3-531-18628-3

Bereichsspezifische Wirkungen von Lebensstilen

http://www.springer-vs.de/Buch/978-3-531-18628-3/Lebensstilforschung.html

Das Verhältnis von Sozialstruktur und Kultur gehört zu den zentralen Themen der Soziologie. Es wurde in Deutschland mehr als in anderen Ländern im Rahmen der Lebensstilforschung behandelt, die sich als eigenständiges Forschungsgebiet etabliert hat.

In den letzten Jahren sind deren Erträge, aber auch Schwächen herausgestellt worden: Lebensstilansätze - das hat die Forschung mittlerweile gezeigt, haben sich als erklärungskräftige Ergänzung zu klassischen Sozialstrukturkonzepten erwiesen. Leider sind sie aber in vielen Aspekten noch nicht hinreichend untersucht worden.

So ergeben sich einige Fragen: Welcher Art sind die theoretischen Mechanismen, die für die Herausbildung spezifischer Lebensstile und deren Wirkungen verantwortlich sind? Wie kann man das Konzept neu diskutieren und in seiner Leistungsfähigkeit neu fassen. Diese Bilanzierung auf eine breitere Grundlage zu stellen und Defizite produktiv aufzugreifen, war die Zielsetzung des vorliegenden Sonderheftes. Kommt man hier weiter, dann wird sich auch die deutschsprachige Lebensstilforschung für Beiträge der internationalen Forschung im Grenzgebiet von Kultursoziologie und Sozialstrukturanalyse öffnen.

Am Anfang macht es Sinn, sich einen Überblick über theoretische Ansätze zu verschaffen. Zum einen kann man die Diskussion über Klassen und Schichten von Marx bis etwa in die 1970er Jahre betrachten. Seitdem differenziert sich nicht nur das Ungleichheitsgefüge, auch die soziologischen Ansätze reagieren auf sozialen Wandel mit einer Ausdifferenzierung. Neben Klassen- und Schichtmodellen gibt es z.B. noch weitere Ansätze. Mit der Ungleichheitsforschung ist die Lebensstilforschung seit ca 20 Jahren neu in die Diskussion gekommen. Hans-Peter Müllers Aufsatz "Lebensstile - Ein neues Paradigma der Differenzierungs- und Ungleichheitsforschung?" von 1989 hat verschiedene Ansätze der Lebensstilanalyse thematisiert - rund um die Frage, ob diese eine Zukunft in der Soziologie besitzt.

Um diese Frage zu klären, muss man sich über Bedeutung, Sinn und Nutzen der Lebensstilforschung klar werden und die Verbindung zu der Differenzierungs- und Ungleichheitsforschung erkennen und fragen, welche Rolle diese im Orientierungskurs spielen, in dem es um soziale Ungleichheit geht.
Hier sind vor allen Dingen die folgenden zu nennen, wie etwa Lage-, Lebensstil- und Milieuansätze, aber auch die Thematisierung von Entstrukturierungen, etwa in der Individualisierungsthese.
Diese neueren Richtungen sind insgesamt sehr fruchtbare Versuche das Konzept “Lebensstil” voranzubringen. Der Band stellt sich insgesamt wichtigen Aufgaben: In dem Buch wird eine theoretische Verknüpfung zwischen verschiedenen Themen hergestellt - zwischen dem Thema Sozialstruktur und der Kultur. Damit werden Themen gegenüberstellt, die einerseits stärker kultursoziologisch inspirierten Konzepten von Lebensstilen betrachtet. Damit kann ein Weg zu einer vertieften Auseinandersetzung eröffnet werden.
Die Frage ist: Was leisten Lebensstile als Analyseinstrument:

Das Lebensstilkonzept wird seit zwei Jahrzehnten als Alternative zu klassischen Konzepten der Sozialstrukturanalyse diskutiert.
Allerdings ist der bisherige Ertrag der Lebensstilforschung jedoch recht mager. Man kann mehrere Hauptprobleme der Forschungspraxis erkennen: Da ist zum einen die mangelnde Vergleichbarkeit der Lebensstiltypologien, die es schwierig machen, einen Vergleich anzustellen.
Darüber hinaus kann man auch eine gewisse Theoriearmut am Ansatz des Lebensstilkonzepts feststellen. Es fragt sich, wie man den fraglichen Realitsgehalt einzelner Lebensstiltypen, der mit einem hohen Maß an Erhebungsaufwand herausgearbeitet werden muss, forschungpraktisch evident macht. Welche Lebensstilvariablen man einsetzt und wie die Forschung sich insgesamt nach Innen und Außen darstellt? Diese Probleme gilt es durch die Entwicklung eines theoretisch begründeten und empirisch effizient einsetzbaren Analyseinstruments zu lösen.

Es gilt, eine Typologie zur Analyse individueller residentieller Segregation, der Integration in städtische Szenen, der Urlaubszielwahl und der Komposition sozialer Netzwerke eingesetzt.
Eine Entwicklung eines Analyserahmens, der die o.g. Details einbezieht, ermöglicht die Beantwortung der übergeordneten Frage der Arbeit: Welche Leistungsfähigkeit haben Lebensstile im Vergleich zu klassischen Analysekonzepten?

Fazit: Dieser Band führt sehr gut ein in die aktuelle Diskussion. Es ist allerdings nichts für Anfänger und nur zu empfehlen, wenn man sich in den genannten Bereichen gut auskennt. Ich kann dieses Werk aber jedem empfehlen, der tiefer eindringen will in das Thema Lebensstilforschung. Diesem Buch gelingt es, ein wichtiges Thema aktueller soziologischer Forschung spannend und verständlich darzulegen.

Kompliment!






Hrsg.: Lüdtke, Nico / Matsuzaki, Hironori

Akteur - Individuum - Subjekt: Fragen zu ‚Personalität‘ und ‚Sozialität‘ Zu einer aktuellen Theoriediskussion in den Sozialwissenschaften


2011. 414 S. mit 3 Abb. Br.
ISBN: 978-3-531-17854-7


http://www.amazon.de/Akteur-Individuum-Subjekt-Personalit%C3%A4t-Sozialit%C3%A4t/dp/3531178547/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1334352452&sr=1-1

Die Frage nach dem »Subjekt«, im Zusammenhang mit den Begriffen Akteur und Individuum, hat sich zu einem Brennpunkt aktueller Theorien und Forschungen der Kultur- und Sozialwissenschaften entwickelt.

Theorien und Analysen von Subjektivität kreuzen den theoretischen Raum von Soziologie, Akteursforschung, Psychoanalyse und Medientheorie.

Der Band dokumentiert die aktuelle soziologische Auseinandersetzung um Akteur, Subjekt, Person und Sozialität. Dabei werden neuere Diskussionen in den Nachbardisziplinen, wie der Sozialphilosophie einbezogen. Das Ziel der Beiträge ist es, unterschiedliche Sozialtheorien daraufhin zu untersuchen, wie der Zusammenhang von Personalität, Sozialität und gesellschaftlicher Ordnung begriffen wird.

Da hierbei die Intention leitend ist, die Konzepte theorienvergleichend zu diskutieren, bietet der Band insgesamt einen sehr guten Überblick über den state of the art im Bereich Sozialtheorie. Insgesamt liefert das Buch eine höchtnotwendige Einführung in die aktuelle Diskussion des Themas in den Sozialwissenschaften.

Es führt damit im besten Sinne ein, indem es auf wenigen Seiten theoretisch und methodisch komplexe Perspektiven leichtgängig pointiert und exemplarisch zeigt, welche Forschungspraxis über die unterschiedlichen Perspektiven in den Blick kommt. Über weite Strecken des Buches gelingt ein klärender Einblick in derzeit aktuelle Diskurse um die Themen Akteur - Individuum - Subjekt: Fragen zu ‚Personalität‘ und ‚Sozialität‘.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Umstand, dass das Buch in erstaunlich lesbarer wissenschaftlicher Sprache verfasst ist, ohne diese Lesbarkeit mit der Reduktion von Differenzen bezahlen zu müssen.

Fazit:

Es ist allerdings nichts für den blutigen Anfänger und nur zu empfehlen, wenn man sich in den genannten Bereichen gut auskennt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, vom Soziologiestudenten bis hin zu allen, die ihre Umwelt einmal mit anderen Augen betrachten wollen. Denn das wird sich nach der Lektüre dieses Buches nicht vermeiden lassen... Diesem Buch gelingt es, ein facettenreiches Thema spannend und verständlich darzulegen.

Eine echte Empfehlung von mir deshalb!







Grounded Theory Reader - Hrsg.: Mey, Günter / Mruck, Katja
2., aktualisierte und erweiterte Aufl. 2011. 468 S. mit 4 Abb. u. 5 Tab. Geb.
ISBN: 978-3-531-17103-6
Positionen und Kontroversen zur Grounded Theory
http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17103-6/Grounded-Theory-Reader.html
http://www.amazon.de/Grounded-Theory-Reader-G%C3%BCnter-Mey/dp/3531171038/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1331485299&sr=1-1

Der „Grounded Theory Reader“ bietet einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Grounded-Theory-Methodologie, die international am weitesten verbreitete qualitative Forschungsstrategie. Die Verfahrensbegründer, Barney Glaser und Anselm Strauss, sowie Kathy Charmaz, Adele Clarke und Juliet Corbin als deren „Schülerinnen“ und zentrale Repräsentantinnen der „zweiten Generation“ stellen in Originalbeiträgen und Interviews – erstmals in deutscher Übersetzung – ihre jeweiligen Standpunkte und Arbeitsweisen vor.
Zusätzlich erörtern renommierte deutschsprachige Experten und Expertinnen, neben den beiden Herausgebenden u.a. Franz Breuer, Udo Kelle, Jo Reichertz, Gerhard Riemann und Jörg Strübing, Herausforderungen der Grounded-Theory-Methodologie mit Blick sowohl auf epistemologische Voraussetzungen als auch auf deren Nutzung in der Forschungspraxis.
Das Buch stellt eine sehr gute Einführung in das Thema dar und kann weitestgehend überzeugen. Wer genau danach sucht, ist mit dem kompakten Text gut bedient. Er kann als außerdem als Zitat-Fungrube herangezogen werden, wenn man selbst das Verfahren der Grounded Theory anwenden möchte. Das Buch kann auch bei forschungspraktische Legitimationen und den diesbezüglichen Erwägungen unterstützen.
Obwohl sich die Grounded-Theory selbst und damit der Reader sich in erster Linie an Soziologen richtet, denke ich, dass sie, die Grounded-Theory weit über die engen Grenzen der Soziogie hinaus interessant ist und sicher auf viel Interesse stoßen wird.
Ich glaube, dass die Grounded-Theory ( GT) und damit das Buch, dem nutzen kann, der daran interessiert ist, soziale Phänomene zu untersuchen - politischer, pädagogischer, wirtschaftlicher, industrieller oder welcher Art auch immer. So haben sich schon früh die Väter der GT ausgesprochen für einen sehr breiten Ansatz der GT.

In der Tat ist "Grounded Theory" quer durch die wissenschaftlichen Disziplinen zum Standardbegriff der qualitativen Sozialforschung geworden. Die inzwischen zum Klassiker avancierte Arbeit von Glaser und Strauss eröffnet eine lehrbare und auch lernbare Forschungsstrategie. Das Konzept bietet eine Antwort auf das Problem, die oft schmerzlich empfundene Lücke zwischen empirischer Forschung und Theorie zu schließen. Insbesondere für die Gesundheits- und Pflegewissenschaften, die ihre Identität in Abgrenzung einerseits von naturwissenschaftlich-medizinischen, andererseits von sozialwissenschaftlichen Forschungstraditionen suchen, hat sich die Methode von Glaser und Strauss als außerordentlich fruchtbar erwiesen.

"Grounded Theory" gehört unbetrittenermaßen zu dem wichtigsten Ansätzen qualitativer Sozialforschung und wird quer druch die wissenschaftlichen Disziplinen rezipiert. Besonderes Interesse hat der Ansatz allerdings in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften gefunden, zumal Anselm Strauss seine Methode selber zur Erforschung pflegerelevanter Fragen eingesetzt hat.

Fazit: Das Buch besitzt eine ausserodentlich klare und deutliche Sprache. Das habe ich sehr sehr hilfreich empfunden. Das Buch führt ein in die zuerst in den 70er Jahren entwickelte Methode der "Grounded Theory", die davon ausgeht, dass der sozialwissenschaftliche Forschungsprozess nicht mit Hypothesenbildung ausgehend von Großtheorien anfangen sollte, sondern vielmehr mit Fragen und Verfahren an das empirische Feld herantreten muss, um dann Schritt für Schritt methodisch geleitet, theoretisch gesättigt und empirisch fundiert Theorien zu bilden. Der Grounded-Theory-Reader hilft dem Leser sehr gut, sich in dieses Thema einzuarbeiten. Das Buch ist sehr lesenswert und gibt Begeisterung und Anstöße für alle, die qualitative Methoden (und auch die explorative Arbeit mit quantativen Daten) für einen sinnvollen Weg der sozialwissenschaftlichen Forschung halten. Wer sich für Grounded Theory interessiert, findet hier den Ausgangspunkt.
Kompliment.




Hrsg.: Kleinsteuber, Hans J. / Nehls, Sabine Media Governance in Europa Regulierung - Partizipation - Mitbestimmung
2011. 298 S. mit 8 Abb. u. 5 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-17558-4 http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17558-4/Media-Governance-in-Europa.html
http://www.amazon.de/Media-Governance-Europa-Partizipation-Mitbestimmung/dp/3531175580/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1331485016&sr=1-1

Der Begriff „Media Governance in Europa“ hat in den vergangenen Jahren sowohl in der Wissenschaft als auch in der Politik einen rasanten Aufstieg erlebt. Bezogen auf die Regelung öffentlicher Kommunikation diskutiert der Kommunikationswissenschaftler Patrick Donges, wie plausibel der Begriff Media Governance zur Beschreibung von Veränderungen im Bereich der Medien sein kann. Der Band liefert Antworten aus Sicht der Kommunikations-, Politik- und Rechtswissenschaft und weist auf neue Formen und Instrumente der Regelung öffentlicher Kommunikation hin. Der Band gibt Antworten zur aktuellen Situation in Europa.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Medienstrukturen das Ergebnis von Aushandlungsprozessen zwischen politischen und medialen Akteuren sind und spiegeln daher auch den Konflikt von Staat und Markt, von Medien als öffentliche Güter und als Wirtschaftgüter wider.

Die in Deutschland diskutierten Modelle und Fragen zu Regulierung, Partizipation und Mitbestimmung in den elektronischen Medien sind auch in anderen europäischen Staaten relevant. Die AutorInnen aus Wissenschaft und Praxis thematisieren dabei insbesondere die Beteiligung der Zivilgesellschaft. Da sich die Medienpolitik zunehmend auf europäischer Ebene abspielt, ist es sinnvoll, die europäischen wissenschaftlichen Ergebnisse mit den Erfahrungen von PraktikerInnen zusammenzuführen und zu diskutieren.

Die in Deutschland diskutierten Modelle und Fragen zu Regulierung, Partizipation und Mitbestimmung in den elektronischen Medien sind auch in anderen europäischen Staaten relevant. Die AutorInnen aus Wissenschaft und Praxis thematisieren dabei insbesondere die Beteiligung der Zivilgesellschaft. Da sich die Medienpolitik zunehmend auf europäischer Ebene abspielt, ist es sinnvoll, die europäischen wissenschaftlichen Ergebnisse mit den Erfahrungen von PraktikerInnen zusammenzuführen und zu diskutieren.

Für wen ist das Buch gedacht – die Zielgruppe: Medien- und KommunikationswissenschaftlerInnen MedienpolitikerInnen NGO’s

Fazit:
Das Buch ist eine hervorragende Hinführung zum Them, für alle, die über gar keinen oder einen nur geringen Kenntnisstand in Sachen Media Gouvernance verfügt. Es eignet sich ausgezeichnet, den Leser kompetentz in das Thema einzuführen. Weiterhin ist es für das Selbststudium und als Nachschlagewerk bestens geeignet.





Hrsg.: Sander, Uwe / Gross, Friederike von / Hugger, Kai-Uwe Handbuch Medienpädagogik 2008. 602 S. Mit 17 Abb. u. 2 Tab. Br. ISBN: 978-3-531-15016-1 Neues Kompendium Medienpädagogik

Links:
http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-15016-1/Handbuch-Medienpaedagogik.html
http://www.amazon.de/Handbuch-Medienp%C3%A4dagogik-Uwe-Sander/dp/3531150162/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1315513885&sr=1-1



Der Wertewandel in unserer Gesellschaft wird durch jüngste Studien bestätigt, und er geht mit der rasanten technologischen Entwicklung seit der Erfindung des Internets und des Mobilfunks einher. Zentral für die Transformationsprozesse der letzten 50 Jahre kann festgehalten werden, dass die Medien einen durchgreifenden Einfluss in der Gesellschaft hat.

Das Buch greift die gesamte aktuelle Breite des Handlungsfeldes auf und stellt gewisse Praxisbezüge für die Arbeit mit den Medien her. Das Autorenregister weist sehr viele Namen der Fachwelt auf und liest sich wie ein 'Who is Who' der medienpädagogischen Wissenschaften.

Wer sich grundlegend über das Thema Medienpädagogik informieren möchte, sollte dieses Buch zur Hand nehmen. Es ist eines der informationsreichsten Bücher in diesem Gebiet und bezieht sehr viel relevante Fachliteratur mit in die Betrachtungen mit ein.
Das Handbuch Medienpädagogik verschafft einen Überblick - und eigentlich nicht nur einen Überblick – Der Band bietet einen tiefen Einblick in die gesammte medienpädagogische Debatten, es zeigt, wie die Begriffe Medienkompetenz, Medienwirkungsforschung, derzeit in der Wissenschaft und Forschung beforscht werden. Darüber hinaus werden viele andere Themen behandelt. Der Themenbogen ist gewissermaßen sehr sehr weit gespannt: Die Mediennutzung und das Medienangebot werden angesprochen.
Auch über gesellschaftliche Aspekte der Medienwelt ist in dem Kompendium zu lesen.
Das hat mir besonders gut gefallen; Gesellschaftliche Aspekte fehlen ebenso wenig wie die neuen Medien. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis bzw. viele Literaturhinweise im gesamten Buch zeigen dass der Band auch sehr gut in die aktuelle Forschung einführt. Das Handbuch zeigt, dass es sehr gut möglich ist, in relativer Kürze viele Theorien und Aspekte in einem Band zu versammeln und so ganz viele Informationen zum Thema Medienpädagogik zu bündeln. Ein Buch, das wegen seiner umfassenden Information auch für Laien wichtig ist und für Pädagogen viele Phänomene des Medienkonsums der heutigen Kinder und Jugendlichen erklärt.
Eine Einführung in medienpädagogisches Denken, in medienwissenschaftliche Theorien und grundlegende empirische Erkenntnisse über Mediennutzung.
Der Band zeigt, wie wichtig es ist, ein profundes Wissen zu haben – nicht zuletzt um die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen, sowie den neuen pädagogischen Herausforderungen der digitalen Medien besser zu verstehen. Das Buch überzeugt aufgrund seiner umfassenden und klugen Darstellung des gesamten medienpädagogischen Themenbereichs. Es geht aber auch in die Tiefe: Auch Themen der Medienrezeption werden angesprochen. Der Band eignet sich somit für Studierende sowie für entsprechend ambitionierte LeserInnen, vor allem im Bereich der Hochschule, der Bildung und Weiterbildung. Sehr empfehlenswert.

Mit dem Handbuch liegt eine ganz umfassender Orientierungshilfe für alle vor, die sich für das weite und letztlich nicht genau definierbare Feld der Medienpädagogik interessieren. Dieses Handbuch, ich würde auch sagen Lernbuch, ist eine grundlegende Einführung in wesentliche Themenfelder der Medienpädagogik. Kurz, aber wesentlich wird man in die verschiedenen Themenbereich des Faches eingeführt.

Eine Empfehlung zur Anschaffung für Studenten, die sich grundlegend mit dem Thema befassen wollen, oder Lehrer, die ihren Schülern medienpädagogische Theorie vermitteln wollen.
Wer sich über die Möglichleiten im selbständigen und selbstorganisierten Lernen mit Medien informieren will, oder aber wer sich interessiert wie die Medien bei der Konstruktion von sozialem Wissen beteiligt sind – der ist bei diesem Band genau richtig.

Es gehört unbedingt in die Lehrerhandbücherei bzw. in den Lesesaal der Hochschulen.




Qualität im E-Learning aus Lernersicht: Erfolgreiches E-Learning: Autor: Ehlers, Ulf-Daniel Aus der Reihe: Medienbildung und Gesellschaft

2., überarb. u. akt. Aufl. 2011. 327 S. Mit 51 Abb. u. 14 Tab. Br. ISBN: 978-3-531-17589-8

Links: http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17589-8/Qualitaet-im-E-Learning-aus-Lernersicht.html

http://www.amazon.de/Qualit%C3%A4t--Learning-aus-Lernersicht-Modellkonzeption/dp/3531175890/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1315513722&sr=1-1

Der Band führt ein in Grundlagen der Qualitätsforschung aus Lernersicht, empirische Modelle zur Qualitätsbestimmung und liefert detaillierte Ergebnisse über Präferenzen und Qualitätsanforderungen Lernender. Ausgehend von der Frage: Was macht E-Learning heute denn erfolgreich(?) bewegt sich dieses Buch auf der Suche nach den Konstituenten einer erfolgreiche Konzeption von E-Learning.
In der Qualitätsentwicklung im E-Learning ist es mittlerweile unstrittig, dass dem Lernenden, seinen Präferenzen und Anforderungen eine herausragende Stellung eingeräumt werden muss. In diesem Band wird erstmals ein empirisches Modell individueller Lernerpräferenzen vorgestellt. Es wird gezeigt, welche Faktoren für Lernende beim E-Learning von Bedeutung sind. Die Basis hierfür bilden Daten aus qualitativen Interviews und der bislang größten Onlinebefragung zum Thema, in der über 2000 Lernende zu ihren Präferenzen, Kompetenzen und Einstellungen in Bezug auf Lernsysteme befragt wurden. Der Band ist in drei Teile ist das Buch gegliedert:

Teil A: Theoretische Grundlagen subjektiver Qualität beim E-Learning und Stand der Forschung (Kapitel 1-5) In dem Teil A werden zum einen die Grundlagen zum Thema Qualitätsentwicklung aus Lernersicht ausführlich aufgearbeitet (Kapitel 2 bis 4) und zum anderen wird der Forschungsansatz subjektiver Qualitätsforschung theoretisch begründet und ausgeführt (Kapitel 5). Das Kapitel bietet Definitionen u.a. für die aktuell vielschichtig diskutierten Begriffe wie Qualität, E-Learning oder Weiterbildung und arbeitet den heutigen Stand der Forschung im Bereich der Qualitätsentwicklung umfassend heraus. Dazu werden aktuell vorliegende empirische Erkenntnisse berücksichtigt sowie derzeitige Ansätze und Konzepte analysiert.

Teil B: Methodologie der Studie und qualitative Exploration subjektiver Qualität beim E-Learning (Kapitel 6-8) In Teil B werden diejenigen forschungspraktischen Konzeptionen und Instrumente entwickelt, welche in der Studie eingesetzt werden. Dabei stehen in Kapitel 6 die Konzeption der empirischen Studie und zentrale methodologische Aspekte, wie z.B. das Konzept der triangulativen Verzahnung unterschiedlicher Auswertungs- und Datenerhebungsmethoden im Vordergrund. Zudem wird Forschungsgegenstand und -feld differenziert abgegrenzt. Als Grundlage für die umfassende quantitative Untersuchung wird das umfangreiche Inventar der Faktoren subjektiver Qualität beim E-Learning entwickelt und vorgestellt, auf dem die quantitative Onlineuntersuchung basiert.


Teil C: Entwicklung einer Typologie subjektiver Qualität beim E-Learning auf Basis einer empirischen Modellkonzeption (Kapitel 9-11)
In Teil C werden die empirischen Modelle subjektiver Qualität hergeleitet. Zunächst wird durch eine Dimensionsanalyse das Modell subjektiver Qualität ermittelt, das Qualität aus Lernersicht in 7 Bereiche strukturiert. Darauf aufbauend werden in einer (multivariaten) Klassifikationsanalyse vier Lernergruppen hinsichtlich ihrer Qualitätspräferenzen beschrieben. Erstmals wird damit eine empirisch geeignete Grundlage vorgestellt, die eine qualitätsorientierte Entwicklung von zielgruppenbezogenen Lernszenarien ermöglicht. Besondere Sorgfalt wird auf die transparente Darstellung der empirischen Konstruktionsprozesse gelegt um für den Leser eine möglichst gute Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.

Die ausführliche Beschreibung der Auswertungsabschnitte erlaubt sowohl eine gute Nachvollziehbarkeit als auch eine Anschlussmöglichkeit für weitere empirische Forschungsarbeiten. Das Buch stellt besonders aufgrund der breiten quantitativen Fundierung einen wertvollen Beitrag zur gegenwärtigen Forschung dar. Als wertvoll für die Praxis wird sich sicherlich das Inventar subjektiver Qualität erweisen, welches im Anhang vollständig abgebildet ist.


Last Updated on Monday, 23 April 2012 05:59  

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